Wer eine Website oder einen Shop betreibt, kennt die Lage: Die Zahlen liegen in fünf Oberflächen, jede mit eigenem Zugang und eigener Wahrheit. Ob eine Maßnahme gewirkt hat, weiß am Ende niemand genau. Und dass der Produktdatenexport seit einer Woche hängt, merkt man, wenn die Anzeigen abgeschaltet werden.
Wir wollten ein Bild vom Ganzen. Am Markt gab es das so nicht — nur Einzelteile. Also haben wir den Monitor gebaut, seit 2019, gewachsen im eigenen Betrieb und dem unserer Kunden.
Das ist die eigentliche Aufgabe. Der Monitor prüft laufend, ob der Betrieb rund läuft, und sammelt alle Auffälligkeiten an einer Stelle — dazu kommt eine tägliche Zusammenfassung per Mail.
Ein Dashboard ist nur so gut wie seine Messgrundlage. Deshalb überwacht der Monitor auch sich selbst: Er meldet, wenn für ein Projekt gar keine Kaufmessung eingerichtet ist, wenn zwei Quellen dieselben Bestellungen zählen, oder wenn Werte schlicht unplausibel sind.
Dieselbe Sorgfalt gilt im Kleinen. Unbekannte Ziele werden nicht stillschweigend mitgezählt. Produkte ohne Zuordnung erscheinen als Pflegehinweis statt in einer Restgröße zu verschwinden. Und Werbekosten werden nach echten Produktaufrufen auf Produktgruppen verteilt, nicht gleichmäßig verteilt oder nach Umsatz geschätzt.
Der Monitor holt sich die Daten dort ab, wo sie entstehen, und setzt sie zueinander in Beziehung: Google Ads und Meta gegen die Besuchszahlen aus Matomo, Bestellungen und Umsätze gegen Produktgruppen, Rankings gegen Landingpages.
Angebunden sind Werbeplattformen, Analytics, Warenwirtschaft, Shopsystem, Rankings, technische Website-Prüfung und Produktdatenfeeds — Marktplätze eingeschlossen. Anfragen über Formulare zählen dabei als eigene Art von Abschluss; für Betriebe, bei denen nicht online gekauft wird, ist das der entscheidende Wert.
Wie oft eine Quelle abgefragt wird, steht je Quelle fest: von alle fünfzehn Minuten bis einmal täglich.
Alles läuft an einer Stelle zusammen — und geht von dort in die Form, die Sie gerade brauchen.
Für die Website prüfen rund fünfzig Regeln jede Seite: Struktur und Erreichbarkeit, Inhalte und Auszeichnung, Technik und Metadaten. Das Ergebnis ist ein Wert je Seite, ein Vergleich zum vorherigen Durchlauf und ein Handlungsplan, der die wichtigsten Punkte nach oben sortiert.
Für Produktdatenfeeds gelten fünfundzwanzig weitere Regeln — von Pflichtfeldern über Prüfziffern und Preisformate bis zur offiziellen Produktkategorie. Bilder werden auf Erreichbarkeit und Mindestgröße geprüft, Produktseiten mit dem Feed abgeglichen, und jede beworbene Adresse muss auch in der Sitemap stehen.
Beides läuft in dieselbe Datenbank und dieselben Meldungen wie alles andere. Kein zweites Werkzeug, kein zweiter Zugang.
Zwei Grundlagen, beide ohne Kaffeesatz: Zum einen laufen die Vorjahreszahlen in den Diagrammen über den heutigen Tag hinaus weiter, sodass sichtbar wird, was in den kommenden Wochen üblicherweise passiert. Zum anderen bilden wir aus den Suchvolumen je Kampagne ein Saisonprofil.
Daraus entsteht ein Frühindikator — steigt die Nachfrage oder läuft sie aus, und wann kommt der nächste Höhepunkt — und eine Budgetempfehlung, die sich in fertige Monatspläne übersetzen lässt. Ist eine Nachfrage übers Jahr gleichmäßig, wird bewusst kein Saisonprofil gebildet: lieber keine Aussage als eine erfundene.
Ob eine Maßnahme etwas gebracht hat, lässt sich selten am Umsatz derselben Woche ablesen. Der Monitor vergleicht deshalb auf drei Wegen: gegen den Zeitraum davor, gegen das Vorjahr und gegen eine Kontrollgruppe aus Produktgruppen, die nicht beworben wurden. Vorschläge für passende Kontrollgruppen macht das System selbst — und warnt, wenn eine davon im Zeitraum doch beworben wurde.
Dass Markenkampagnen später wirken als Verkaufskampagnen, wird eingerechnet. Jede Änderung lässt sich als Eintrag festhalten; sieben Tage davor und danach werden automatisch gegenübergestellt. Und wo die Datenmenge für eine belastbare Aussage nicht reicht, sagt das System das, statt eine Zahl in den Raum zu stellen.
Kein Analyse-Abo, keine Google Analytics. Die Besuchszahlen kommen aus einem selbst betriebenen Matomo, die Rankings und die technische Prüfung aus eigenen Diensten. Alle Rohdaten liegen in einer eigenen Datenbank — die ältesten Bestellungen reichen bis 2019 zurück, unabhängig davon, wie lange die Plattformen ihre Daten aufheben.
Zugangsdaten liegen verschlüsselt; Feed-Adressen gelten selbst als Geheimnis, weil sie den Zugriffsschlüssel enthalten, und werden in der Oberfläche maskiert.
Einmal im Monat geht ein Bericht an die Empfänger, die Sie festlegen — über einen persönlichen Link, ohne Zugangsdaten, ohne Anhang. Dazu ein kurzer Text, der den Monat in wenigen Sätzen zusammenfasst.
Wer tiefer schauen will, findet die Daten auch für KI-Assistenten aufbereitet: Über eine geschützte Schnittstelle lassen sich Kennzahlen, Auffälligkeiten und Wirkungsanalysen abfragen. Die Auswertung passiert dabei außerhalb — der Monitor liefert saubere, projektbezogene Daten, kein KI-Etikett.
Wir richten den Monitor gemeinsam mit Ihnen ein: Quellen anbinden, Kanäle und Produktgruppen sauber zuordnen, Schwellenwerte setzen, Kontrollgruppen festlegen. Diese Vorarbeit entscheidet darüber, ob die Zahlen später etwas wert sind.
Der Zugang ist bewusst begrenzt, weil wir die Systeme selbst betreuen. Wenn Sie wissen wollen, wie Ihr Betrieb aus dieser Perspektive aussieht: Wir zeigen es Ihnen.
In der Regel ja — er führt zusammen, was sonst in mehreren Oberflächen liegt. Die Plattformen selbst bleiben natürlich bestehen; der Monitor holt die Daten dort ab und legt sie in Ihrer eigenen Datenbank zusammen.
Google Ads, Meta, Matomo, Warenwirtschaft, Shopsystem samt Formularanfragen, Rankings, technische Website-Prüfung und Produktdatenfeeds. Marktplätze werden über die Warenwirtschaft mit erfasst.
Nein, im Gegenteil. Wir setzen auf ein selbst betriebenes Matomo. Das ist ohne Einwilligungsbanner möglich, die Daten bleiben bei Ihnen, und für die Auswertung im Monitor reicht es vollkommen aus.
Je nach Art. Datenimporte laufen im Abstand von fünfzehn Minuten bis täglich, die Auswertung der Kennzahlen nachts, dazu kommt eine tägliche Zusammenfassung per Mail. Feed- und Seitenprüfungen laufen in ihrem eigenen Takt. Eine sekundengenaue Verfügbarkeitsüberwachung ist der Monitor bewusst nicht.
Ja. Der Monatsbericht wird über einen persönlichen Link ausgeliefert, für den man sich nicht anmelden muss. Wer den Link nicht hat, sieht auch nicht, dass es ihn gibt.
Über die Zusammenarbeit. Wir binden Ihre Quellen an, richten Zuordnungen und Schwellenwerte ein und betreuen den Betrieb. Melden Sie sich, dann zeigen wir Ihnen das System an echten Zahlen.
Von hier aus weiter: was dieses Produkt fundiert, belegt und vertieft.