Der größte Nutzen liegt in der Entlastung von Beratung und Support: Statt Verbrauchswerte manuell zu schätzen, erhalten Kundinnen und Kunden im Shop direkt eine verlässliche Empfehlung. Das reduziert Rückfragen, beschleunigt den Kauf und hilft dabei, die richtige Menge Material auf Anhieb zu bestellen.
Für Unternehmen bedeutet das außerdem: Die Logik muss nicht in jedem Shop, jeder App oder jedem anderen Kanal neu nachgebaut werden. Die Berechnung liegt zentral in einer API, die Darstellung bleibt im jeweiligen Frontend. Das macht die Lösung skalierbar und konsistent über alle Touchpoints hinweg.
Die zentrale Herausforderung war, eine Fachlogik zu entwickeln, die flexibel genug für unterschiedliche Materialien, Flächen und Berechnungsregeln ist, aber gleichzeitig leicht pflegbar bleibt. Formeln dürfen nicht hart im System verdrahtet sein, sondern müssen im Backend anpassbar sein, ohne jedes Mal einen Entwickler einzubinden.
Dazu kommt die saubere Trennung zwischen Berechnung und Darstellung: Die API muss unabhängig vom Endkanal funktionieren, damit Shopsysteme, Apps oder andere Anwendungen dieselbe Logik nutzen können. Gleichzeitig muss die Verwaltungsoberfläche so schlank bleiben, dass Fachanwenderinnen und Fachanwender Inhalte selbst pflegen können.
Wir haben die Softwarearchitektur für den Verbrauchsrechner entwickelt und eine kleine Verwaltungsoberfläche umgesetzt, über die Berechnungslogiken und Produktbezüge gepflegt werden können. Kernstück ist die API, die Verbrauchswerte auf Basis von Eingaben wie Fläche, Maß oder Werkzeugparameter berechnet und strukturiert zurückliefert.
Damit kann die Shop- oder App-Oberfläche schlank bleiben: Sie fragt die Berechnung zentral an und zeigt nur noch das Ergebnis und die passenden Produkte an. Die Fachlogik wird also nicht in mehreren Systemen dupliziert, sondern einmal zentral gepflegt.
Umgesetzt wurde die Lösung für einen Anbieter im Direktvertrieb rund um Handwerk und Baustoffe. Ziel war es, den Beratungsprozess im digitalen Verkauf so abzubilden, dass Kundinnen und Kunden ihren Bedarf eigenständig berechnen und direkt bestellen können.
Die Lösung ist anonymisiert, steht aber beispielhaft für Unternehmen, die beratungsintensive Produkte online verkaufen und ihre digitale Customer Journey effizienter gestalten wollen.
Technisch basiert der Verbrauchsrechner auf einem Symfony-Microservice mit einer JSON-REST-API. Die Berechnungen werden zentral in einem Service ausgeführt, während die Shop- oder App-Systeme nur die Eingaben senden und das Ergebnis visualisieren. So bleibt die Fachlogik an einer Stelle und kann unabhängig deployed werden.
Im Backend wurde eine pflegbare Formel-Engine umgesetzt, die Verbrauchsregeln als editierbare Vorlagen verarbeitet. Ergänzt wird das durch eine Produktstruktur mit Vererbungslogik und Umrechnungsfaktoren, damit aus dem errechneten Bedarf direkt Bestellmengen für einzelne Produkte entstehen. Genau diese Trennung von Logik und Darstellung macht die Lösung für CEOs und technische Entscheider gleichermaßen interessant: Sie senkt Aufwand, erhöht Konsistenz und schafft eine belastbare Grundlage für weitere digitale Vertriebskanäle.
Von hier aus weiter: was diese Referenz fundiert, belegt und vertieft.